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Update: Verkaufsgespräche von studiVZ

Nebst Facebook war auch United Internet ein möglicher Käufer

Während studiVZ weiter mit Problemen kämpft, bestätigen sich in diesen Tagen diverse Verkaufsgerüchte: Facebook wollte offenbar kein Cash bezahlen und mit United Internet wurde man sich nicht einig.

An dieser Stelle wurde vor Kurzem darüber spekuliert, wie lange es noch gehen wird, bis der Holtzbrinck-Verlag seine Akquisition studiVZ an Facebook verkaufen wird. Der wirtschaftliche Erfolg steht weiter aus, aktuell spricht man sogar von 10 Mio € Verlust im 2008.

Der FAZ-Netzökonom berichtet nun von einer gescheiterten Minderheitsbeteiligung durch den deutschen Internetkonzern United Internet (u.a. web.de und GMX): Die Verhandlungen seien im Sommer bereits weit fortgeschritten gewesen, aber dann offenbar durch Holtzbrinck abgebrochen worden. Als der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unlängst auf Deutschland-Tour war, fanden offenbar auch Verkaufsgespräche statt: Da Zuckerberg aber nur mit Facebook-Anteilen bezahlen wollte, will Geschäftsführer Stefan von Holtzbrinck nun nicht mehr verkaufen.

Oder eher «noch nicht»? Denn alle Experten sind sich einig, dass die Tage von studiVZ als Holtzbrinck-Beteiligung gezählt sind: Sinkende Besucherzahlen und Umsätze jenseits des Businessplans wird Holtzbrinck kaum länger tolerieren können.

Veröffentlicht am 18.11.2008 um 15:41 Uhr von Patrick Mollet | Permalink
Kategorien: Online-MarketingVermischtes - Alle Kategorien zeigen

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