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Der Kandidat 2.0
Schönes Beispiel für Self-Marketing im Web 2.0
Nicht nur die Unternehmen beginnen, die Instrumente des Web 2.0 zu nutzen, auch Stellensuchende vertrauen auf die Macht der Community.
Gregory Herlez hat gerade sein Studium beendet und ist nun auf der Suche nach seinem ersten Job, vorzugsweise in der Online-Kommunikation, irgendwo an der Schnittstelle von Multimedia und Web 2.0. Woher wir das wissen? Gregory hat auf Facebook eine Fan-Seite eingerichtet und bietet sich aktiv als potentieller Arbeitnehmer an.
Und was können Unternehmen für ihr Employer Branding lernen? Der traditionelle Rekrutierungsprozess (Inserat - Bewerbung - Vorstellungsgespräch) muss revidiert werden. HR-Professionals schreiben ihre offenen Stellen nicht mehr irgendwo zentral aus, sondern gehen aktiv auf die Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu müssen sie aber verstehen, wo sich ihre Zielgruppe aufhält (mindestens virtuell) und Teil deren Communitys werden. Immer öfters werden deshalb künftig auch nicht mehr die Personalverantwortlichen nach Mitarbeitenden suchen, sondern die Chefs und künftigen Kollegen direkt.
Teilen Sie diese Einschätzung, liebe Leser? Oder ist dies nur ein Einzelfall, welcher nicht stellvertretend für einen neuen Trend steht?
[via Marque Employeur 2.0]
Veröffentlicht am 23.12.2008 um 17:55 Uhr von Patrick Mollet | Permalink
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